EFG UNNA
Unser großes Ziel ist, dass Herzen und Leben durch Gottes Gnade und zu seiner Ehre verändert werden.
WAS WIR GLAUBEN
Unsere Kernwerte
Verkünden
Wir teilen die gute Nachricht von Jesus und laden Menschen ein, ihm nachzufolgen.
Verbinden
Wir wachsen gemeinsam im Glauben und stärken unsere Beziehungen.
Verbreiten
Wir tragen Gottes Liebe aktiv in unsere Stadt und die Welt hinaus.
Unser Glaubensbekenntnis
Der dreieinige Gott
Wir glauben an einen Gott, der ewig in drei gleichermaßen göttlichen Personen selbstgenügsam existiert: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dieser wahre und lebendige Gott ist vollkommen, sowohl in seiner Liebe als auch in seiner Heiligkeit. Er ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge und somit würdig, Ehre und Anbetung zu empfangen. Als ewiger Gott regiert er in vollkommener Weisheit und Souveränität über alles und führt aus, was er sich in seiner Liebe vorgenommen hat: Menschen zu retten und seine gefallene Schöpfung wiederherzustellen.[1]
Die Offenbarung Gottes
Wir glauben, dass Gott seine Existenz und Macht in der Schöpfung bekannt macht und sich dem gefallenen Menschen in seinem Sohn, dem fleischgewordenen Wort, offenbart.[2]
Wir glauben, dass Gott sich durch seinen Geist mit menschlichen Worten offenbarte, indem er die Worte, die in der Heiligen Schrift überliefert sind, eingegeben hat. Allein die Bücher des Alten und Neuen Testaments sind von Gott durch seinen Geist inspiriert und sind somit Wort für Wort Gottes Offenbarung. Wir bekennen uns deshalb zu folgenden Eigenschaften der Hl. Schrift: Sie ist (1) ohne Fehler in den ursprünglichen Schriften; (2) vollkommen in der Offenbarung des göttlichen Retterwillens; (3) ausreichend für alles, was Gott von uns zu glauben und zu tun erwartet; und (4) endgültig und maßgeblich in ihrer Autorität in all ihren Aussagen. Daher ist ihr in allem, was sie lehrt, zu glauben, in allem, was sie fordert, zu gehorchen, und in allem, was sie verheißt, zu vertrauen.[3]
Der Fall des Menschen
Wir glauben, dass Adam und Eva im Bild Gottes erschaffen wurden, ihre Ebenbildlichkeit allerdings entstellt wurde, weil sie in Sünde fielen, als Satan sie versuchte. Dies gilt auch für alle Nachkommen Adams. Alle Menschen versagen darin, Gottes Willen zu tun und befinden sich seit dem Sündenfall in Feindschaft gegen Gott, sind geistlich tot und durch die Sünde versklavt. Was sie erwartet, ist Gottes gerechter Zorn und sein Gericht. Allein durch Gottes Rettungstat in Jesus Christus können wir gerettet, versöhnt und erneuert werden.[4]
Der Erlösungsplan Gottes
Wir glauben, dass Gott von Ewigkeit her in seiner freien Gnade beschlossen hat, schuldige Sünder jeden Stammes, jeder Sprache, aus jedem Volk und jeder Nation zu erretten. Dieser ewige Heilsratschluss des Vaters wurde durch das Werk des Sohnes verwirklicht und wird durch das Werk des Heiligen Geistes zur Vollendung gebracht.[5]
Das Erlösungswerk Christi
Wir glauben, dass Gott, der Vater, seinen Sohn aus Liebe zu uns auf die Erde sandte. Das Wort wurde Fleisch, wahrer Gott und wahrer Mensch, eine Person in zwei Naturen. Jesus, Israels verheißener Messias, wurde durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren. Er erniedrigte sich selbst aus Liebe zu uns und wurde zum Diener der Menschen. Er lebte ein sündloses Leben im Gehorsam gegenüber seinem Vater, wurde unter Pontius Pilatus gekreuzigt, starb, ist von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren. Er sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters, und vertritt uns als Hohepriester und Fürsprecher, der uns verstehen kann.[6]
Wir glauben, dass Jesus Christus als unser Stellvertreter sein Blut als vollkommenes und allgenügsames Opfer am Kreuz für unsere Sünden vergossen hat. Seine Fleischwerdung, sein Sühnetod, seine siegreiche Auferstehung und seine Himmelfahrt bilden die einzige Grundlage für die Errettung. Wir glauben, dass anders kein Heil gefunden werden kann, denn es wurde kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir errettet werden sollten.[7]
Die Rechtfertigung durch Glauben
Wir glauben, dass Gott alle Menschen überall auffordert, dem Evangelium zu glauben, indem sie in Buße zu Ihm umkehren und Jesus Christus als Herrn und Retter annehmen. Allein durch diesen Glauben werden wir von Gott für gerecht erklärt. Die Rechtfertigung geschieht allein aus freier Gnade, weil sie allein auf der Gerechtigkeit und dem Gehorsam des Sohnes Gottes beruht, die uns durch Glauben angerechnet werden.[8]
Das Werk des Heiligen Geistes
Wir glauben, dass der Heilige Geist in allem, was Er tut, den Herrn Jesus Christus verherrlicht. Er überführt die Welt von ihrer Schuld, erneuert Sünder und eignet ihnen durch den Glauben alles zu, was Christus durch sein Werk vollbracht hat. Er macht uns zu Kindern Gottes und lässt uns den Vater unseres Herrn Jesus Christus als unseren liebevollen Vater erfahren. Der Heilige Geist wohnt in den Gläubigen, tröstet, erleuchtet und führt sie. Er befähigt sie, Gott zu dienen und ihn mit ihrem Leben zu verherrlichen. Die Gläubigen sind durch ihn versiegelt und werden bis in Ewigkeit bewahrt.[9]
Die Gemeinde
Wir glauben, dass die wahre Gemeinde alle umfasst, die aus Gottes Gnade allein, durch Glauben allein und durch Christus allein gerechtfertigt sind. Durch den Heiligen Geist sind sie vereint im Leib Christi, dessen Haupt Er ist. Die weltweite Gemeinde wird sichtbar in der Ortsgemeinde, die sich durch das Wahrnehmen des göttlichen Auftrags, in der Verkündigung des Evangeliums, der Verwaltung von Taufe und Abendmahl, der Ausübung von Gemeindeerziehung und vor allem durch die Liebe ihrer Mitglieder zu Gott, zueinander und zu den Verlorenen auszeichnet.[10]
Wir glauben, dass der Herr Jesus Christus zwei Ordnungen (Sakramente) eingesetzt hat, durch die das Evangelium sicht- und erlebbar wird: die Taufe und das Abendmahl. Die Taufe ist der sichtbare Eintritt in die neue Bundesgemeinschaft und setzt das Bekenntnis zu Christus voraus. Das Abendmahl ist die feierliche Bestätigung dieses Bundes. Diese Ordnungen sind sichtbare Zeichen und Siegel, die Gott eingesetzt hat, um uns die Verheißung des Evangeliums verständlich zu machen und zu versiegeln.[11]
Christliches Leben & Nachfolge
Wir glauben, dass Gottes rechtfertigende Gnade nicht von Seiner heiligenden Kraft und Absicht getrennt werden darf. Gott fordert uns auf, Ihn zuerst, dann andere selbstaufopfernd zu lieben und unseren Glauben auszuleben, indem wir füreinander Sorge tragen, Mitleid mit den Armen haben und Gerechtigkeit für die Unterdrückten suchen. Damit bringen wir unsere Dankbarkeit gegenüber der Gnade und Liebe Gottes zum Ausdruck, die wir selbst unverdient erleben durften. Mit Gottes Wort, in der Kraft des Heiligen Geistes und mit anhaltendem Gebet im Namen Jesu sind wir angehalten, die geistlichen Mächte des Bösen zu bekämpfen. Es ist unser Auftrag, Menschen aus allen Völkern zu Jüngern machen und jederzeit zum Zeugnis des Evangeliums in Wort und Tat bereit sein.[12]
Die Zukunft
Wir glauben an die persönliche und sichtbare Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Diese Wiederkunft, deren Zeitpunkt allein Gott weiß, fordert uns zu ständiger Erwartung auf und ist die Hoffnung, die die Gläubigen zu einem gottgefälligen Leben, zu hingegebenem Dienst und zur Mission motiviert.[13]
Wir glauben, dass Gott dann die Toten auferstehen lässt und diese Welt richten wird. Bei diesem Gericht werden die Ungläubigen zur ewigen Strafe verurteilt. Die Gläubigen dagegen werden zu ewigem Segen und Freude mit dem Herrn im neuen Himmel und auf der neuen Erde berufen, zum Lob Seiner herrlichen Gnade.[14]
Quellen
[1] 1.Mo. 1,1-2; 2.Mo. 20,2-3, 5.Mo. 6,4; Offb. 4-5; Matth. 28,19-20
[2] Ps. 19,1-2; Röm. 1,20-21; Joh. 1,14-18; Kol. 1,15
[3] Ps. 19,8-12; 2.Tim. 3,16; 2.Petr. 1,20-21
[4] 1.Mo. 1,26-27; 1.Mo. 3,1-7; Eph. 2,1-3; Röm. 5,12-19
[5] 1.Mo. 3,15; Eph. 1,3-14; Röm. 8,30
[6] Joh. 1,1-4.14; Matth. 1,18-25; Mk. 10,45; Phil. 2,8; Hebr. 8,1-2
[7] 2.Kor. 5,21; Apg. 4,12; Hebr. 10,10-14
[8] Röm. 3,21-26; Röm. 5,1-2; Gal. 3,11
[9] Joh. 16,5-15; 1.Kor. 6,19-20; Eph. 1,13-14; Röm. 8,14-16
[10] 1.Tim. 3,15; 1.Kor. 12,12-14; Matth. 28,19-20; Matth. 18,15-20; Joh. 13,34-35
[11] Matth. 28,19; Röm. 6,3-6; 1.Kor. 10,16-17; 1.Kor. 11,23-26
[12] Eph. 6,10-20; Phil. 2,1-3; Kol. 3,1-17; 1.Petr. 3,15-16
[13] 1.Thess. 4,16; Offb. 22,7.12.20
[14] Joh. 5,25-29; Offb. 14,9-11; Offb. 21,1-4